Archive für den Monat: März 2015

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Ostern steht ja praktisch schon vor der Tür. Und bestimmt freut ihr Euch auch schon auf ein ausgiebiges Osterfrühstück oder einen Osterbrunch im Kreise Eurer Lieben.

Da bei uns auf einem reichlich gedeckten Tisch nicht viel Platz für Deko bleibt, habe ich kurzerhand ein Glas mit selbstgemachter Marmelade und ein Glas mit feinem Honig zu Deko-Objekten umfunktioniert. So ist der Genuss für Gaumen und Augen garantiert 🙂 .

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Die Glas-Häschen sind ganz schnell gezaubert: Einfach die Glasdeckel mit weißer Acrylfarbe anmalen, aus dicker Wellpappe Hasenöhrchen zuschneiden und ebenfalls weiß anpinseln. Nach dem Trocknen habe ich über die Deckel und die Ohren noch eine dünne Lage weißes Seidenpapier geklebt, weil mir die Deckel von der Farbe her zu streifig geworden sind. Das Seidenpapier gibt eine schöne, matte Oberfläche und ein wenig "Hasenfell"-Struktur.

Die Ohren habe ich noch zusätzlich mit dünnem grauen Filz verschönert und dann mit einem starken Haftkleber direkt auf die Deckel geklebt. Nun werden je zwei Wackelaugen auf ein Glas geklebt und das Hasengesicht mit einem feinen, weißen wasserfesten Stift aufgemalt. Und schon kann das fertige Häschen auf den Frühstückstisch hüpfen.

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Die Häschen sind auch ein schönes Mitbringsel zum Osterbrunch. Wer die Gläser mit selbstgekochter Marmelade oder selbstgemachten Brotaufstrichen befüllen möchte, findet hier leckere Rezeptideen.

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Frohes Eiersuchen und ein wunderschönes Osterfest für Euch,

Herz   Herzensgrüße, Angelika

2015-13Wie im Großen, so im Kleinen

Alleins sein

Weil alles Große seinen Ursprung im Kleinen hat und selbst das Kleinste aus dem Größten – der göttlichen Quelle – entspringt, darum ist alles gleich. Nichts ist größer oder kleiner, wichtiger oder unwichtiger, erhabener oder weniger wert. Wenn wir versuchen, diesen Gedanken in unseren Alltag zu integrieren, gelingt es uns vielleicht, die scheinbar unwichtigen oder lästigen Dinge mit mehr Hingabe und Achtsamkeit zu erledigen und uns frei zu machen von Wertung und ständigem Vergleichen. Wenn es dir gelingt, das Kleinste zu achten und wertzuschätzen, bist du bereits unter den ganz Großen.

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Wenn ich im Regentropfen den Ozean erkenne
und im Sandkorn den Kontinenten,
wenn ein einzelner Stern mir das Universum erklärt,
dann bin ich bereit, zu erkennen, welch Wunder
in der Schöpfung liegt.

Angelika Schäfer

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Federn und Eier. Das sind für mich die Bilder, die vor meinem inneren Auge erscheinen, wenn ich an Ostern denke. Ein paar Eier zwischen Moos und Narzissen auf dem Tisch und der Frühling kann kommen. Dieses Jahr habe ich meine Dekofedern noch mit netten Sprüchen bedruckt und meine Hühner-Eier nicht nur bemalt, sondern noch mit kleinen Geschenken und süßen Zucker- und Schokoladeneiern befüllt.

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Um die Federn zu bedrucken, braucht ihr nur eine Laser-Kopie eures Schriftzuges und etwas Nagellackentferner. Achtung! Es muss unbedingt eine Laser-Kopie sein, ein Ausdruck eines Tintenstrahldruckers funktioniert nicht! Außerdem müsst ihr darauf achten, euren Schriftzug spiegelverkehrt auszudrucken, damit er nach der Transfertechnik lesbar auf eurer Feder erscheint.

Zuerst fixiert ihr die Feder, die ihr bedrucken möchtet, mit etwas Klebeband auf einem Karton. Dann platziert ihr euren Schriftzug an der gewünschten Stelle der Feder und klebt diesen ebenfalls fest. Nun tragt ihr den Nagellackentferner mit einem Taschentuch oder etwas Watte auf den Schriftzug auf und drückt mit dem Taschentuch fest auf das Papier. Nicht rubbeln oder hin-und-her-reiben, sonst verwackelt der Schriftzug und wirkt verschwommen. Am Besten tupft ihr mit starkem Druck ein paarmal über die Schrift. Klebeband lösen, Papier abziehen und schon habt ihr eine individuell bedruckte Feder.

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Man kann auch mit Lavendelöl Laserkopien auf verschiedene Untergründe transferieren, was zum einen umweltfreundlicher, gesünder und zum Arbeiten viel angenehmer ist, da der Duft von Lavendelöl im Vergleich zu lösungsmittelhaltigem Nagellackentferner einfach die bessere Variante ist. Leider hat das Übertragen der Schrift mit Lavendelöl bei mir mit den Federn nicht funktioniert. Die Schrift ist verlaufen und war weder gut zu lesen, noch schön anzuschauen. Darum habe ich hier auf die Nagellackentferner-Technik zurückgegriffen und das Ergebnis ist prima.

Ich werde zu Ostern noch einige Federn mit den Namen meiner Gäste als Tischkärtchen bedrucken und diese mit hübschen Servietten und kleinen Zweigen oder Blümchen auf dem Teller arrangieren. Ich denke, meine Gäste werden sich freuen, ein Federchen mit ihrem Namen nach Hause tragen zu dürfen 🙂 .

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Um normale Hühnereier zu Glücks-Eiern werden zu lassen, müsst ihr zuerst die Eier in einem leckeren Kuchen- oder Pfannkuchenteig verarbeiten. Beim Aufschlagen der Eier darauf achten, dass das Ei möglichst gerade in der Mitte bricht. Die Schale auswaschen, trocknen lassen und außen mit Acrylfarbe bemalen. Nach dem Trocknen könnt ihr das Ei mit Süßigkeiten und kleinen Geschenken befüllen. Ich habe kleine Haarspangen, Ohrringe und ein Döschen mit Lippbalsam genommen. Außerdem werde ich noch einige Eier mit kleinen aufziehbaren Autos, Legomännchen und einem Gutscheinen zu einem gemeinsamen Frühstück bestücken.

Wenn das Ei befüllt ist, werden die Eierhälften wieder vorsichtig zusammengesetzt und mit einem dünnen Streifen einer Serviette verklebt. Ich habe den Serviettenstreifen mit ArtPotch (Kleber für Serviettentechnik) auf das Ei geklebt, aber normaler Kleber wird mit Sicherheit auch funktionieren. So sieht man die Bruchkante nicht und das Ei sieht völlig unversehrt aus. Noch ein Schleifchen drum und fertig ist das Self-made-Überraschungs-Ei.

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Ich freue mich schon, an Ostern die Eier zu verschenken und bin auf die überraschten Gesichter gespannt, wenn das Ei aufgeklopft wird und die kleinen Geschenke zum Vorschein kommen.

Herz  Herzensgrüße, Angelika

AuszeitSeit einiger Zeit gibt es das neue, wunderschöne Wohlfühlmagazin »Auszeit«. Und ich freue mich sehr darüber, dass ich in der 3. Ausgabe des Magazins einen Artikel über Blütenmandalas schreiben durfte. Die Zeitschrift ist inhaltlich und optisch sehr hochwertig und ansprechend gestaltet und bietet viele Inspirationen und Artikel zu den Themen natürliches Leben, im Einklang und Balance sein, Spiritualität, Ernährung, Bewusstsein und Gesundheit. Seit letzter Woche ist die neueste Ausgabe (in der mein Blütenmandala-Artikel enthalten ist 🙂 ) am guten Kiosk erhältlich.

Und weil es so gut zum Thema passt, gibt es hier gleich noch ein paar neue Blütenmandalas zu bestaunen, die ich im Zuge der Vorbereitung auf den Artikel gelegt und fotografiert habe.

Das erste Mandala habe ich aus Tulpenblättern, einzelnen Kelchen einer Hyazinthendolde und einigen noch gut erhaltenen Blüten eines verwelkten Blumenstraußes gelegt. Außerdem habe ich beim Spazierengehen eine Handvoll Vogelbeeren gefunden, die dem Mandala den letzten Farbtupfer gegeben haben.

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Das folgende Mandala habe ich aus Blüten, Beeren und Pflanzen gelegt, die ich allesamt auf meinem Spaziergang durch die Weinberge gefunden habe. Und man höre und staune: das war Mitte Februar! Kaum zu glauben, dass so früh schon so viel farbenprächtiges und blühendes Material in der Natur zu finden ist, oder?

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Nun wünsche ich Euch einen wundervollen Frühlingsanfang mit reichem Erblühen. Und wenn der Alltag mit seinen Herausforderungen eine kleine Pause erfordert, gönnt Euch einen Moment der Ruhe und Auszeit.

Herz   Herzensgrüße, Angelika

2015-12Neue Wege gehen

Du kannst jederzeit neu wählen

Frühlingsanfang – wir sollten es der Natur gleichtun und uns von den Sonnenstrahlen erwärmen lassen, damit das Eis, das unser Herz umgibt, Schicht für Schicht schmelzen darf, um dann einen nahrhaften Boden für neues Wachstum freizugeben.
Das Leben ist stete Veränderung, steter Neubeginn. Jeder Tag ist ein Neubeginn, an dem wir uns entscheiden können, eine andere Richtung einzuschlagen. Betrachten wir das Leben mit neugierigem, aufmerksamen Blick, damit wir neue Erfahrungen, Erlebnisse und Gefühle in unserem Leben entdecken können.

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Der Zauber des Neuen
ist an jedem Tag zu spüren.
Nutze ihn …

Angelika Schäfer

Schneegl-01

Es geht los ... die Tulpen, Narzissen und Osterglocken beginnen zu sprießen und die ersten Frühlingsboten – die Krokusse und Schneeglöckchen – stehen bereits in voller Blüte. Wie wundervoll, wenn dann, wie heute, auch noch die Sonne ihr Bestes gibt und uns mit ihrem warmen Licht beglückt. Frühling ...

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Im Garten meiner Mama habe ich ein paar Schneeglöckchen ausgegraben und in eine schöne alte Teetasse gepflanzt. Zu den zarten Blüten habe ich dann noch ein paar selbst gemachte Schneeglöckchen dazu gesteckt, die man erst auf den zweiten Blick entdeckt.

Die kleinen Blüten sind ganz schnell und einfach zu machen. Auch Kinder haben großen Spaß damit, diese Frühlingsboten durch ihre Hände erblühen zu lassen.

Schneegl-08

Für die selbstgemachten Schneeglöckchen braucht ihr gar nicht viel:
etwas grüne Modelliermasse und
etwas weiße Modelliermasse
ein paar Zentimeter Blumendraht.

Den Blumendraht mit einer Zange in ca. 10–12 cm große Stücke kürzen.
Aus der grünen Modelliermasse kleine Kegel formen und mit einer Bleistiftspitze ein kleines Loch in den fertig geformten Kegel drücken.
Aus der weißen Modelliermasse kleine, tropfenförmige Blütenblätter formen.

Nun wird der Blumendraht am oberen Ende etwas gebogen, und vorsichtig in den Kegel gesteckt. Dann werden je Glöckchen 3 Blütenblätter oben am Kegel festgedrückt. Die fertig geformten Blümchen in ein Glas stellen und im Backofen nach Anleitung der Modelliermasse aushärten ... und ... tataaaa .... der Frühling ist da!

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Ich hatte leider nur noch einen kleinen Rest eines geschwärzten Blumendrahtes zuhause, den ich nicht so richtig von seiner gewellten Form befreien konnte. Mit einem grünen Blumendraht, sehen die kleinen Frühblüher mit Sicherheit noch hübscher aus.

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Zusammen mit echten Schneeglöckchen oder auch in ein Töpfchen mit Traubenhyazinthen gesteckt sind die unechten Schneeglöckchen einfach zauberhaft anzuschauen.

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Und wenn man sich einen Moment Zeit nimmt und ganz still lauscht, dann kann es durchaus sein, dass man ... klingelingeling ... ein ganz feines Einläuten des Frühlings vernimmt.

Herz   Herzensgrüße, Angelika

2015-11Was ist Dir wichtig?

Das Leben deiner Träume leben

»Das sind doch Traumschlösser, die wie Seifenblasen zerplatzen. Hirngespinste, völlig unrealisierbar.« Hast du solche Aussagen auch schon gehört, wenn du es gewagt hast, deine Träume kund zu tun? Oder hast du dich selbst mit solchen Ausreden gebremst und aufgehört, deinen Traum zu leben? Ja, natürlich ist zu Beginn ein Traum etwas, was nicht existiert. Etwas, was »nur« deinen Gedanken entspringt. Aber ist nicht gerade dieser Traum, der aus dir heraus entsteht, der Funke, der das erhellen möchte, wonach deine Seele strebt? Sind es nicht deine inneren Wünsche und Sehnsüchte, die dir zeigen, was dir wichtig ist? Vertraue deinen Träumen und lass sie zum Wegweiser deines Lebens werden.

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Ein Traum mag nichts Greifbares sein,
und dennoch lässt er uns begreifen,
was uns wichtig ist.

Angelika Schäfer

2015-10

Die kleinen Momente genießen

Im Alltäglichen das große Glück finden

Glück. Was ist das für dich? Ist es der Sechser im Lotto oder ist es das Lächeln eines Kindes? Wartest du auf das eine große Glück, oder gelingt es dir, die kleinen wundervollen Momente des Lebens zu genießen und darin dein größtes Glück zu erkennen?

Je mehr wir unseren Fokus auf die kleinen Glücksmomente richten, desto öfter und klarer werden wir das Glück erkennen, wahrnehmen und fühlen können. Wir erleben genau das am „intensivsten, worauf wir unseren Fokus am stärksten richten. Was hindert uns daran, unseren Blick auf das Glück, auf das Gute, auf das Schöne und Wundervolle zu richten?
Es liegt an dir, darauf zu schauen, was dich glücklich macht.
Es liegt an dir, das Glück in jedem Augenblick zu entdecken.

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Glück finden wir nicht darin,
großartige oder besondere Dinge zu erleben.
Glück finden wir durch unserer Einstellung,
mit der wir die Dinge erleben.

Angelika Schäfer

Foto: © Erne Schäfer