Archive für den Monat: August 2015

2015-34Die Liebe als Wegweiser

Das Leben in Liebe leben

Jeder Tag steckt voller Herausforderungen und Aufgaben, die wir zu bewältigen haben. Und mit jeder Herausforderung, mit der wir konfrontiert werden, müssen wir uns aufs Neue ausrichten und abwägen, welchen Weg wir gehen wollen. Wie reagiere ich und wie entscheide ich mich? Wähle ich den Weg der Abwehr, des Kampfes oder wähle ich den Weg der Liebe? Den Weg der Liebe interpretieren viele Menschen so, indem sie sich den Dingen ausweichen, oder versuchen Harmonie zu vermitteln wo Abgrenzung gefordert wäre. Der Weg der Liebe ist ein sehr klarer und wahrhaftiger Weg. Er bricht alle Mauern auf, zeigt uns unsere Schattenseiten und lässt alle Masken fallen, damit übrig bleibt, was zählt – die Liebe.

**************************************

Wenn wir den Spuren der Liebe folgen,
sind wir immer auf dem richtigen Weg.

Angelika Schäfer

2015-33Blickwinkel überprüfen

Wohin schaust du? Was willst du sehen?

Von Zeit zu Zeit tut es gut, unseren Standpunkt zu überprüfen. Wenn uns Lebenssituationen schwer oder problematisch erscheinen, ist es sinnvoll unseren Blickwinkel neu auszurichten. Denn präsent ist das, worauf wir unsere Augen, unseren Fokus richten. Wir dürfen selbst entscheiden, was wir betrachten und sehen möchten. Ich möchte nicht dazu anregen, die Augen vor unangenehmen Situationen und Dingen zu verschließen oder weg zu schauen. Nein, es geht vielmehr darum, die Dinge neu zu betrachten. Sie zu wenden, einmal drum herum zu gehen, einen Schritt zurück oder zur Seite zu treten. Es ist verblüffend, wie anders etwas von oben aus betrachtet wirkt. Umstände können wir oft nicht verändern, aber unseren eigenen Standpunkt dazu. Wenn wir uns bewegen – innerlich und äußerlich – verändert sich automatisch unser Umfeld. Und meist gibt es in allem etwas Schönes zu entdecken. Versuchen wir also das Gute, das Aufbauende, Positive und Stärkende zu sehen – denn so, wie wir auf die Dinge schauen, so blicken sie zurück.

*********************************************

Wir sehen immer das, worauf wir unseren Blick richten.

Angelika Schäfer

Babuschka-Vaeschen-01

Kennt ihr auch diese hübschen Püppchen, die ineinander gestapelt werden können und nach innen hin immer kleiner werden? Genau – Matroschkas. Auch als  Babuschka oder Maruschka bekannt. Meine Eltern haben vor vielen Jahren solche Püppchen von ihrer Russland-Reise mitgebracht, und mein kleiner Sohn hatte sie kürzlich zum Spielen wiederentdeckt.

So kamen mir diese Püppchen beim Ausmisten in den Sinn, als ich diese kleinen Fläschchen gerade in den Glasmüll entsorgen wollte. Die Form war schon fast die, einer Matroschka. Hhmmm... kleine Väschen im Matroschka-Look ... sähe bestimmt nett aus, dachte ich mir.

Babuschka-Vaeschen-03Babuschka-Vaeschen-04

Also habe ich kurzerhand meine Bastelutensilien durchgekramt und noch etwas Modelliermasse gefunden. Mit dieser habe ich um die Gläschen herum eine Matroschka-Hülle geformt. Für den Kopf habe ich die Modelliermasse einfach etwas höher gezogen, als die Gläschen tatsächlich waren.

Mit einem Holzstäbchen habe ich dann noch Schürzen in Form von kleinen Punkten in die Masse gedrückt. Die ummantelten Gläschen habe ich wie auf der Modelliermasse angegeben im Backofen ausgehärtet und anschließend auskühlen lassen.

Mit einem dünnen Pinsel und Acrylfarben habe ich dann die Matroschkas aufgemalt und mit einem weißen Lackstift die feinen Verzierungen hinzugefügt. Das weiße Väschen habe ich vor dem Bemalen mit einem kräftigen Petrol angestrichen, weil das Weiß nach dem Backen leicht durchscheinend und unregelmäßig geworden war. Die beiden anderen Väschen habe ich von der Grundfarbe her gelassen, obwohl ich eigentlich ein ganz anderes Farbkonzept im Sinn hatte. Aber weil ich nur diese Auswahl an Modelliermassen-Farben zuhause hatte und ich nicht alle Väschen neu streichen wollte, habe ich mich den Gegebenheiten angepasst und das Beste daraus gemacht 🙂 .

Die Väschen habe ich übrigens auf beiden Seiten unterschiedlich bemalt. So habe ich theoretisch 6 Matroschkas, die ich ganz unterschiedlich untereinander kombinieren kann.

Babuschka-Vaeschen-05Babuschka-Vaeschen-06

So sah es übrigens aus, als sich beim Fotografieren die zweijährigen kleinen Händchen für einen Augenblick unbeobachtet gefühlt haben:

Babuschka-Vaeschen-02Babuschka-Vaeschen-07

Ich freue mich auf jeden Fall an meinen bunten Mädels, in denen kleine Blümchen aus dem Garten oder vom Spaziergang mitgebracht jetzt noch hübscher leuchten als bisher.

Herz   Herzensgrüße, Angelika

2015-32Auf und Ab

Aus Tiefen lernen und sich hoch erheben

Wollen wir nicht alle hoch hinaus? Viel erreichen, oben stehen, den Überblick haben? Oben zu sein – das setzen wir gleich mit: glücklich sein, sich frei und groß fühlen, das Leben genießen. Niemand möchte in einem tiefen Tal stehen, wo uns die Sonnenstrahlen nicht mehr erreichen und uns der Überblick fehlt. Und dennoch führen uns unsere Lebenswege immer wieder an Stellen, wo wir uns ganz unten fühlen.

So schmerzhaft diese dunkle Zeit auch sein mag – letztendlich geht es immer wieder bergauf. Manchmal rasch und leicht, manchmal schleppend und langsam. Vielleicht hilft es, beim "unten sein", sich darauf zu besinnen, dass Wurzeln, die uns Kraft und Halt schenken, immer in der Tiefe zu Hause sind. Und je tiefer unsere Wurzeln greifen, je höher können wir wachsen und umso leichter können wir Lebensstürmen standhalten. Unten zu sein bedeutet also auch, seine Wurzeln zu überprüfen und zu pflegen. Neue Wurzelstränge zu legen und feine Triebe zu nähren. Und wenn unser Fundament tief und fest verankert ist, dann ist es Zeit zu wachsen – nach ganz oben!

*************************************************

Ganz unten zu sein
bedeutet auch gleichzeitig,
dass der Aufstieg nach ganz oben kurz bevor steht.

Angelika Schäfer