Archive für den Monat: September 2015

Herbstkranz

Schenke den Samen in deinem Herzen
Zeit und Zuwendung, damit sie keimen,
reifen und Früchte tragen können.

Angelika Schäfer

Das TypoBild könnt ihr Euch hier für private Zwecke kostenlos downloaden.
Einfach auf das untenstehende Bild klicken und ausdrucken (am Schönsten wird der Ausdruck wenn ihr die Druckeigenschaften auf "Randlosdruck" stellt und ein kräftiges Papier wählt). Viel Freude damit.

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So, nun sind auch hier in Baden-Württemberg die Ferien vorüber und die erste Schulwoche ist geschafft. Mit dem Schulanfang ist bei uns immer eine große Aufräum- und Sortieraktion verbunden. Schultasche, Mäppchen und Ordner werden in den Optimalzustand versetzt, so dass das Arbeiten (zumindest theoretisch) wieder richtig Freude macht.

Von dieser Schulunterlagen-Ordnung habe ich mich ein wenig anstecken lassen und festgestellt, dass auch mein Schreibtisch eine kleine Radikalkur nötig hat. Und weil ich täglich gefühlte Stunden damit verbringe, auf der Suche nach einem schreibbaren Kugelschreiber oder angespitztem Bleistift zu sein, kam mir die Idee, ein sicheres, festes und schönes Plätzchen für MEINE Bleistifte zu schaffen.

Rausgekommen sind diese kleinen verzierten Holzhäuschen, in die man als Schornstein einen Bleistift einstecken kann. Praktisch und schön ... so liebe ich das 🙂

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Zuerst habe ich mir im Baumarkt eine Holzleiste in 10 und 12 cm kleine Stücke sägen lassen.
Auf diese habe ich mir mit einem gefühlte Stunden gesuchtem Bleistift die Dachschräge und feine Ornamente aufgezeichnet.
Diese habe ich dann mit einem Lötkolben und einem Aufsatz für Brandmalerei in das Holz eingebrannt. Ich muss zugeben, dass war eine ganz schön zittrige Angelegenheit, denn der Lötkolben ist nur ziemlich weit hinten zu fassen und ich musste mich erst einmal an dieses neue Schreib-/Zeichen-Gefühl gewöhnen. Außerdem war es schwierig durch die Holzmaserung den Lötkolben gleichmäßig zu führen. Die Lebensringe sind wesentlich härter als das Holz und so musste ich aufpassen, dass der Lötkolben nicht ständig abrutscht. Ich empfehle also beim Nachmachen ein Holz mit möglichst wenig Maserung zu verwenden.

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Nach dem Einbrennen der Verzierung wollte ich mit der Handsäge meines Sohnes die Dachschräge zusägen ... nun ja ... Gehrungssägen scheint es nicht umsonst zu geben. Das Ergebnis meines gesägten Daches war gruslig und nicht wirklich als Dach zu bezeichnen.

Also bat ich meinen FachMANN um Hilfe. Die Gehrungssäge war schnell organisiert  und so wurden aus den Klötzchen dann doch noch echte Häuschen.
Und weil wir grad so schon dabei waren, bohrte er mir auch gleich noch die Löcher für die Bleistift-Schornsteine in das Holz. Um mit dem Bohrer auf der Schräge nicht abzurutschen, hat er zuerst mit  einem ganz feinen Bohrer ein kleines Loch waagrecht in das Holz gebohrt, Anschließend hat er mit dem gleichen feinen Bohrer das Loch senkrecht nach unten vorgebohrt. Mit immer dicker werdenden Bohrern haben wir dann das Loch an die Bleistiftdicke angepasst.

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Zum Schluss habe ich die Kanten und das Häuschen noch mit feinem Schleifpapier glattgeschliffen und mit weißer, stark mit Wasser verdünnten Acrylfarbe angestrichen. Somit wirken die Häuschen nicht ganz so rustikal sondern bekommen einen etwas feineren Look.

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Vor lauter Häuschen basteln blieb für das Schreibtischaufräumen jetzt leider keine Zeit mehr ... somit ist mein Arbeitsplatz definitiv noch nicht im Optimalzustand. Aber zumindest finde ich momentan drei angespitzte Bleistifte innerhalb von Sekunden. Ist doch auch schon mal was ...

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Ich wünsche Euch eine entspannte Arbeitswoche.

Herz   Herzensgrüße, Angelika

2015-39Dem Fluss des Lebens folgen

Die eigene innere Quelle entdecken

Am Anfang war die Quelle. Zu Beginn eines Flusses steht immer die Quelle. Die Quelle als Start, als Herkunft, Ursprung und Beginn. Wenn wir in die Tiefen unseres Lebensflusses tauchen um einen Blick auf den Grund, auf die verborgenen Dinge zu werfen, begegnen wir offenen Fragen, deren Antworten jeder für sich selbst zu finden hat. Die Frage unserer Herkunft, über die Dimensionen unserer Ahnen hinaus, beschäftigt wohl jeden Menschen irgendwann. So steht die Quelle auch als Sinnbild, als religionsneutraler Überbegriff für Gott, für den Ursprung allen Lebens: die Quelle allen Seins.

Durch das Bild der Quelle wird klar, dass wir alle dem gleichen Ursprung entstammen. Somit sind alle Menschen durch die Quelle miteinander verbunden. Jeder Mensch ist Teil der Quelle, ein Tropfen des großen Ganzen. Und so wie ein einzelner Tropfen durch seine Bewegung den ganzen Fluss in Schwingung versetzen kann, so wirkt jeder Einzelne von uns am Gefüge unseres Erdenlebens mit. Sich als Teil der Quelle zu fühlen, zu erkennen, dass alles miteinander verwoben ist und alles aus einem Punkt heraus entspringt, kann sehr heilsam und wegweisend sein.

Wenn wir verstehen, dass die Essenz eines Flusses im Tropfen liegt und der Tropfen die Essenz der Quelle in sich trägt, mag es uns gelingen, die Quelle in uns selbst zu entdecken, sie zum Sprudeln zu bringen und all das ins Leben zu geben, was aus uns heraus entspringen möchte.

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Wenn ich im Tropfen den Ozean erkenne
und im Sandkorn den Kontinent,
wenn ein einzelner Stern mir das Universum erklärt,
dann bin ich bereit zu erkennen,
welch Wunder in der Schöpfung liegt.

Angelika Schäfer

2015-36Glück finden

Viele Wege führen zu deinem Glück

Wenn es doch nur so einfach wäre und es eine Landkarte gäbe, auf der der Weg zu unserem Glück eingezeichnet und ausgeschildert wäre. Wenn wir genau wüssten, wo unser Glück liegt, dann könnten wir uns guten Mutes auf den Weg machen und ihm mit freudigen Schritten entgegen gehen. Doch der Weg zum Glück ist so individuell und persönlich, dass es zwar viele Ratgeber und Richtungsweisungen gibt, aber eben keinen genauen, allgemeingültigen Plan. Jeder Einzelne von uns, muss seinen persönlichen Weg zum Glück finden. Das größte Geheimnis, diesen Weg zu entdecken, liegt darin, seine persönliche Landkarte, seinen individuellen Wegweiser zu finden und diesem zu folgen. Und diese Landkarte, dieser Wegweiser liegt in uns selbst, in unserem Herzen. Wenn wir der Stimme unseres Herzens folgen, wenn wir auf unser gutes Gefühl hören und unserer Intuition vertrauen, dann haben wir unseren Kompass gefunden, der uns den Weg zu unserem Glück weist. Folge deinem Herzen, es kennt den richtigen Weg für dich.

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Jeder Schritt, den du
mit einem liebenden Herzen gehst
bringt dich deinem Glück näher.

Angelika Schäfer