Archive für den Monat: Oktober 2015

2015-44Glück ist Ansichtssache

Das Glück in allem was ist entdecken

Wenn man einem alten Sprichwort Glauben schenkt, so ist des einen Glück, des anderen Leid. Diese Aussage scheint sehr gut in unsere Ellenbogen-Gesellschaft zu passen. In einer Zeit in der jeder auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist und die Bedürfnisse und Wünsche des anderen übergeht, um selbst das Gefühl von Erfolg und Glück zu erhaschen. So könnte dieses Sprichwort fast den Eindruck vermitteln, als wäre Glück nur begrenzt vorhanden und entweder der eine oder der andere kann es haben und sich daran erfreuen.

Vielleicht steckt aber auch ein ganz anderer Aspekt in dieser Weisheit. Nämlich der Aspekt des Blickwinkels. Was den einen unglücklich macht, ist für den anderen pures Glück. Jemand der gerne mit sich alleine ist, wird sich freuen eine Zeit lang in Stille und Einsamkeit verbringen zu können – ein Glücksmoment. Für jemanden der nicht oder nur schwer mit sich alleine sein kann, kann diese stille und einsame Zeit zum Horrortrip werden. So könnte man das Sprichwort auch so auslegen, dass in allen Situationen nicht entweder oder, sondern sowohl als auch Glück und Unglück enthalten sind. Was wir sehen und erleben, liegt daran, wie wir die Dinge betrachten, und wie es in unserem Inneren aussieht. So gesehen, schließt das Sprichwort „Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“ den Kreis und lässt verstehen, wie man auch „Glück im Unglück“ haben kann.

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Nicht die äußeren Umstände sind
entscheidend für unser Glück.
Es ist unsere innere Haltung, die aus dem,
was wir säen, Blumen gedeihen lässt.

Angelika Schäfer

2015-42Wie innen, so außen

Der Alltag als Spiegel unseres Selbst

Alles, was im Außen sichtbar ist, hat seinen Ursprung in unserem Inneren. Gedanken und Gefühle, die wir in uns tragen und auf die wir unseren Fokus richten, beeinflussen unser Handeln und manifestieren sich somit in unserem Leben. Das heißt nicht, dass wir Gefühle wie Wut oder Ärger verdrängen sollen, damit unser Leben in Harmonie bleibt. Es heißt vielmehr, alle Gefühle, die uns in unserem Alltag begegnen, zuzulassen und sie mit den Augen der Liebe zu betrachten. Dadurch kann es uns gelingen, unerwünschte Emotionen in positive zu verwandeln und den dahinterliegenden Sinn zu entdecken. Suche die Lösung für ein Problem immer in dir selbst und du wirst den Schlüssel dazu finden.

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Die Gefühle und Gedanken,
die wir in unserem Herzen tragen,
werden im Außen sichtbar.

Angelika Schäfer

ApfelAuszeit-06

Wie schön. Gestern habe ich mein Ansichtsexemplar der neuen Ausgabe der Zeitschrift »Auszeit« in meinem Briefkasten gefunden. Ich durfte dieses mal für das Herbstheft gleich zwei Artikel schreiben. Zum einen habe ich für das Heft eine Bastelstrecke aus kreativen Ideen mit Materialien aus der Natur verfasst, und zum anderen einen schönen Artikel mit Gedanken zum Thema Glück.

ApfelAuszeit-08ApfelAuszeit-07

Meine Artikel wurden wunderschön gestaltet, und ich freue ich mich sehr über dieses schöne Magazin. Mit einer feinen Tasse Kaffee habe ich es mir erst einmal gemütlich gemacht und das Heft in Ruhe gelesen. Es ist rundum schön geworden. Ihr findet die Zeitschrift Auszeit am gut sortierten Kiosk.

Und weil es wieder einmal so gut passt, habe ich noch ein weiteres herbstliches DIY für Euch: schwimmende Apfellichte. Ein zauberhafter Blickfang für Garten, Balkon oder auch für den Tisch in der Wohnung.

ApfelAuszeit-03

Mit wenigen Handgriffen könnt ihr vom Baum gefallene Äpfel in diese einzigartigen Lichtquellen verwandeln.

Ihr braucht dazu:
Äpfel
Teelichte
ein Messer und einen kleinen Löffel oder einen Melonenausstecher
eine mit Wasser gefüllte Wanne oder Schale
einige Blüten und Blätter

ApfelAuszeit-01ApfelAuszeit-02

Zuerst drückt ihr mit dem Teelicht auf die obere Seite eines Apfels, so dass sich der Rand des Teelichts abdrückt und sichtbar wird. Mit einem scharfen Messer, kann nun die Kontur des Kreises ausgeschnitten und mit einem kleinen Löffel oder einem Melonenausstecher eine Kuhle in den Apfel geschnitzt werden. Die Kuhle sollte so tief sein, dass das Teelicht mit dem Apfel oben bündig abschließt. Nun setzt ihr das Teelicht in den Apfel und gebt diesen in eine mit Wasser gefüllte Wanne oder Schale. Besonders schön sieht es aus, wenn noch einige Blätter oder Blüten mit in das Wasser gegeben werden.

Tipp: Sollte ein Apfel im Wasser Übergewicht bekommen und umkippen, so kann man als Gegengewicht unten in den Apfel eine große Schraube eindrehen.

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Nun wünsche ich uns allen noch einige sonnenwarme Herbsttage, um diese stimmungsvollen Lichter im Garten und auf dem Balkon so richtig genießen zu können.

Herz   Herzensgrüße, Angelika