KreativZeit (DIY)

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Stempel-01

Ich hatte Euch ja hier von meinem tollen Sommerpost-Projekt erzählt. Und heute möchte ich Euch zeigen, wie meine Paradies-Seiten entstanden sind.

Stempel wollte ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit schnitzen. Ich hatte mir vor über einem Jahr bereits einen Stapel Stempelgummi und Schnitzwerkzeug zugelegt, welches in einer Kiste still und geduldig auf mich wartete.  Und tatsächlich hatte ich im Frühjahr den nötigen Energieschub, und habe damit angefangen, mich im Stempel schnitzen zu üben. Wie genial ... ein herrliches Material mit unendlichen Möglichkeiten und echtem Suchtfaktor.

So saß ich also einige Wochen beim Früh-Morgen-Kaffe mit Schnitzmesser und Stempelgummi an meiner Seite und habe noch bevor die Kinder wach wurden den einen und anderen Stempel geschnitzt.

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Als ich dann das Thema der Sommer-Post auf Michaelas Blog entdeckt habe, war es um mich geschehen ... Ruckzuck habe ich mich angemeldet und angefangen, mir ein Konzept und Motive für meine Seiten auszudenken. In solchen Momenten fällt es mir wirklich schwer, nicht einfach alles Liegen und Stehen zu lassen, um meine Ideen sofort umzusetzen. So habe ich jede freie Minute genutzt und kleine Skizzen mit Entwürfen und Ideen angefertigt. Letztendlich habe ich mich für Paradiesvögel, eine bunte Blumenvielfalt, Blätterranken und florale Ornamente entschieden.

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Ich habe so einiges ausprobiert, bevor ich mich an die finalen Seiten herangewagt habe. Das erste Thema war das passende Papier zu finden ... Hallelujah ... entweder war es zu dünn, zu farbig, zu fest oder die Oberfläche war zu glatt ... ich habe Kunstgeschäfte, Bastelläden und Copy-Shops durchwühlt und das Internet durchforstet, aber das was ich wollte fand ich einfach nicht ... letztendlich bin ich einen Kompromiss eingegangen und habe mich für einen zartgelben und cremefarbenen Tonkarton entschieden. Dieser ist zwar ziemlich dick, aber immerhin hatte ich die gewünschte Farbtönung und die offenporige Haptik eines Naturpapiers ...

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Die nächste Herausforderung bestand darin, die richtigen Farben für meine Stempel zu finden. Ich hatte bereits verschiedene Stempelkissen zuhause und natürlich auch einen großen Fundus an Acrylfarben. Letztendlich gefiel mir das Ergebnis mit den matten, kreideartigen Farben der Stempelkissen "VersaMagic" am besten. Also habe ich eine kleine Großbestellung aufgegeben und mir eine ordentliche Auswahl der Farben bestellt. Und ich bin sehr zufrieden mit diesen kleinen, hochwertigen Stempelkissen. Da ich von meiner Gruppe bereits mehrfach eine positive Rückmeldung zu den Farben und ihrer Wirkung bekommen habe, freue ich mich besonders darüber und habe anscheinend mit meiner akribischen Auswahl alles richtig gemacht 🙂 . Uffff ...

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Die fertigen Seiten habe ich dann zusammen mit einem kurzen Briefchen in mein selbstgemachtes Blättergeschenkpapier eingewickelt und in Transparentumschläge gesteckt. Ich hoffe, dass meine liebe Postfrau tatsächlich so viel Geduld aufgebracht hat, die gestempelten Briefmarken ordentlich trocknen zu lassen, damit es keine unschönen Schmierer auf den Umschlägen gibt ...

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Wie ich an den Rückmeldungen meiner Gruppe festgestellt habe, waren die Umschläge ziemlich lange unterwegs. Obwohl ich diese gleich zu Beginn der Woche auf ihre Reise geschickt habe, sind sie teilweise erst Ende der Woche bei ihren Empfängerinnen angekommen ... Vielleicht dauerte das Trocknen der Briefmarkenstempel in der Poststelle ja doch etwas länger 😉 ...

Jetzt freue ich mich auf die nächsten Wochen, wenn ich wieder zum Briefkasten laufen kann und eine feine Sommerpost herausfischen darf ... Glück pur!

Herz   Herzensgrüße, Angelika

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Sommerpost-01

Ich habe es geschafft ... die Sommerpost für meine Gruppe ist verschickt. Wie ich Euch hier schon erzählt habe, habe ich mich im Juni spontan zur Sommer-Mail-Art bei Tabea und Michaela angemeldet. Schon länger verfolge ich auf Michaelas Blog diese tollen Aktionen und als ich das diesjährige Sommer-Thema entdeckt hatte, war sofort klar: Da mache ich mit!

Das Thema lautet: Gestalte für eine Gruppe mit 9 Teilnehmerinnen je 8 Seiten für ein Paradiesbuch. Erlaubt sind alle Drucktechniken, Handschrift und Brushlettering. Die Seiten sollen reine Handarbeit und Original-Unikate sein. Jede Teilnehmerin verschickt in einer ihr zugeteilen Woche ihre Seiten an ihre Gruppe. So erhält man 9 Wochen lang jede Woche einen paradiesisch-gefüllten Umschlag. Am Ende der Sommerpost kann jede Teilnehmerin ihre Seiten zu einem Büchlein zusammentragen und mit der koptischen Bindung zu einem richtigen Buch binden.

Und diese Woche war ich an der Reihe, meine Seiten an meine Gruppe zu verschicken. Ich habe sie alle mit Stempeldrucken gestaltet, die ich selbst geschnitzt habe und mit handgeschriebenen Gedanken ergänzt.

Und so sehen meine fertigen Werke aus:

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Und jetzt zeige ich Euch die unglaublich schönen Seiten, die ich in den letzten Wochen bereits von meinen Gruppen-Teilnehmerinnen erhalten habe.

In Woche 1 habe ich wundervolle Post von Annette erhalten. Sie hat ihre Seiten im Gelli-Druck gestaltet und ich bin hin und weg von den zauberhaften Blumengärten. Der Gelli-Druck ist damit definitiv auf meiner "das-will-ich-unbedingt-auch-probieren-Liste" gelandet und ich hoffe, bald dafür Zeit zu finden. Ganz lieben Dank für Deine tollen Seiten, liebe Annette.

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In Woche 2 war mein Briefkasten erneut gefüllt mit einem toll gestalteten Umschlag und paradiesisch schönem Inhalt von Annette. Sie hat ihre Seiten mit Mischtechnik gestaltet indem sie gedruckt, gezeichnet und Collagen zusammen gestellt hat. Toll finde ich auch die Idee mit den Pergamentpapier-Seiten, auf denen das vordere bzw. hintere Motiv der Seite jeweils durchscheint und so tolle Effekte zaubert. Vielen Dank für Deine schönen Paradiesseiten, liebe Annette.

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In Woche 3 erreichten mich die Seiten von Heidi, die sie mit selbst geschnitzten Stempeln und Wüstenimpressionen gestaltet hat. Da ich selbst ein großer Wüstenfan bin haben mich diese Seiten sehr berührt und etwas Fernweh in mir geweckt. Danke liebe Heidi für Deine herrlich schönen Seiten. Ich bin sehr begeistert.

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In Woche 4 durfte ich erneut einen feinen Umschlag aus meiner Post fischen und die luftig leicht gestalteten Seiten von Elvira bestaunen. Mit ganz unterschiedlichen Techniken hat sie ihre Seiten in ein Wasserparadies verwandelt. Die Seiten sind traumhaft geworden und ich habe viel Freude mit ihnen. Liebsten Dank dafür, liebe Elvira.

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Ich bin ganz im Glück mit dem Projekt "Sommerpost" und ich freue mich so sehr an all den wundervollen, handgemachten Schätzen die hier eintreffen. Ich bin begeistert von all der Vielfalt und den unterschiedlichen Ideen der Frauen meiner Gruppe. Ein wahres kreatives Paradies ...

Ich werde Euch demnächst noch zeigen, wie meine Stempel und Entwürfe entstanden sind und natürlich auch noch, welche Seiten hier in den nächsten Wochen bei mir eintrudeln. Der Gang zum Briefkasten ist in den letzten Wochen zum echten Highlight für mich geworden 🙂 .

Die gesammelten Werke aller Gruppen gibt es übrigens hier zu bestaunen.

Herz   Paradiesische Herzensgrüße, Angelika

BKette-00

Nachdem der Sommer sich nun doch entschlossen hat aufzutauchen, möchte ich Euch meine Sommerkette zeigen, die ich mir kürzlich selbst gemacht habe. Ich liebe ja den Boho- und Gypsy-Style und so habe ich meine Kette hippie-fröhlich gestaltet.

Boho-Kette-03

Die Kette ist leicht gemacht und trägt sich sowohl prima zu feinen, luftigen Kleidern, als auch zu einfachen Shirts und Jeans.

Ihr braucht dazu:
ein ganz feines Häkelgarn
Perlen
Filz in unterschiedlichen Farben
etwas Stickgarn/Wollreste
evtl. Pailletten
Klebstoff

Um in das feine Garn die Perlen einzuhäkeln, müsst ihr zunächst fleißig sein, und viele, viele Perlen auf das Häkelgarn auffädeln.  Damit ihr einen Anhaltspunkt habt: für meine Kette habe ich genau 325 Perlen verarbeitet.
Wenn ihr die Perlen aufgefädelt habt, kann es mit dem Häkeln der Kette losgehen.  Da ich bei weitem kein Häkelprofi bin, hoffe ich, dass ihr meine Beschreibung trotzdem gut versteht.
Ihr beginnt mit ca. 10 Luftmaschen. Dann werden 5 Perlen abgezählt und nach oben ans Ende der Häkelschnur geschoben. Die nächste Luftmasche wird nun sozusagen mit den 5 Perlen dahinter hängend gehäkelt. So entsteht eine kleine Perlenschlaufe. Nun folgen wieder 3 bis 5 Luftmaschen, je nachdem, wie groß ihr den Abstand zwischen den Perlenschlaufen gerne haben möchtet. Bei meiner Kette habe ich zwischen den Perlenschlaufen immer 4 Luftmaschen dazwischen gelassen. So häkelt ihr nun alle Perlen ein, bis ihr die gewünschte Kettenlänge erreicht habt. Zum Beenden wird der Häkelfaden einfach durch die letzte Luftmasche gezogen.

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Bevor ihr nun den eigentlichen Kettenanhänger aus Filz gestaltet, könnt ihr mit wenigen Handgriffen die Quaste herstellen. Dazu  schneidet ihr Euch ein kleines Stück Pappe in der Breite der gewünschten Quastenlänge zu. Um das Pappstück wickelt ihr nun Euren Wollrest gleichmäßig herum. Wenn ihr die richtige Stärke für Eure Quaste erreicht habt, schneidet ihr den Faden ab und knotet das Bündel mit einem extra Stück Wolle oben fest zusammen. Jetzt könnt ihr mit einer Schere die Fäden unten aufschneiden und gleichmäßig zurechtstutzen. Mit einem weiteren Stück Wolle bindet ihr oben die Quaste nochmal ab.

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Für den Anhänger werden aus Filz 2 x 3 unterschiedlich große Kreise ausgeschnitten (jeweils 3 Kreise für die Vorder- und 3 Kreise für die Rückseite).  Mit Stickgarn und einfachen Stickstichen werden diese übereinander zusammennäht. In die Mitte der Kreise könnt ihr jeweils eine Paillette mit Hilfe einer Perle befestigen. Um die Anhänger, Perlenschnur und Quaste zu einer Kette zusammenzufügen schneidet ihr Euch aus dem Filz noch einen Kreis aus, der ein kleines bisschen größer ist, als die Anhängerkreise. Auf diesen großen Kreis näht ihr nun die Kette und die Quaste mit einigen Stichen von Hand fest. Jetzt klebt ihr mit flüssigem Klebstoff auf jede Seite jeweils einen der fertig bestickten Anhänger.

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Und jetzt ... schnell ins sommerliche Kleidchen schlüpfen ... Kette überziehen und ... den Sommer genießen !

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Herz   Sommerschöne Herzensgrüße, Angelika

Blueten-Deko-01

Ach, wie schön ... am Freitag sind meine neu entworfenen Postkarten aus der Druckerei eingetroffen. Wie viele von Euch wissen, liebe ich schöne Worte, Typografie und tolle Schriften. Inspiriert von meinem Family-Rules-Poster habe ich nun zwei Karten gestaltet, die genau diese Punkte erfüllen. Und ich bin ganz happy mit dem Ergebnis. Praktischerweise hatte ich gleich am Wochenende einen Marktstand im wundervollen Gartenhaus in Erdmannhausen und konnte meine neuesten Werke den Besuchern dort anbieten. Und weil beide Karten so unglaublich gut angekommen sind, möchte ich sie Euch heute auch hier vorstellen.

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Beide Karten habe ich bereits in meinen Shop eingestellt. Ihr könnt sie Euch hier und hier genau anschauen. Und wie ihr Euch vielleicht denken könnt, wird es in Kürze neben dem Sommer-Glück natürlich auch noch eine Karte für den Herbst, den Winter und den Frühling geben... Aber jetzt wollen wir ja erst einmal den Sommer genießen, nicht wahr!?

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Zum fotografieren der Postkarten habe ich mir einen ganzen Arm voller wunderschöner Sommerblumen in der Gärtnerei geholt. Und weil ich mehr Blumen gekauft habe, als ich eigentlich gebraucht hätte, habe ich gleich noch einige Blütenfotos für meine neuen Kalender geknipst. So lagen nach dem Shooting viele, viele Blütenköpfe und einzelne Blütenblätter um mich herum – welch traumhafter Anblick. Kurzerhand habe ich ein großes silbernes Tablett mit Wasser gefüllt, und die Blütenblätter und Blütenköpfe darin schwimmen lassen. Zwei Gläser mit Teelichten bestückt bringen das Meer aus Blüten noch zusätzlich zum leuchten.
I love it.

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Nun wünsche ich Euch einen traumhaften, sommerlichen Tag. Und wenn ihr noch Ideen für eine extra Portion Glück benötigt ... lasst Euch einfach von meiner Sommer-Glück oder Lebe-Liebe-Lache-Karte inspirieren ...

Herz   Herzensgrüße, Angelika

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Immer diese Regeln ... Schon einige Male hat mein Großer schwer zu schimpfen gehabt, als er als Strafarbeit Schul- oder Hausregeln abzuschreiben hatte ... Tja, und als ob damit nicht genug wäre, hängen in unserer Küche unsere ganz eigenen Familienregeln ... Diese habe ich selbst zusammengestellt und auf unseren Alltag abgestimmt.

Im schwarz-weiß-Tafel-Look hing ein von mir ausgedrucktes und zusammengeklebtes Exemplar an unserem Kamin, welchen ich mit Magnetfarbe gestrichen habe. Eigentlich war dieser Ausdruck nur als Ansichts-Muster gedacht, und ich wollte dieses Poster für uns drucken lassen. Aber wie es manchmal so ist ... nichts hält so lange wie ein Provisorium ...

Deshalb war meine Freude groß, als ich eine Anfrage von CeWe* bekommen habe, ob ich ihren Druckservice in Form eines Posters testen möchte ... und wie ich möchte ...

Ich habe schon sehr viele Fotobücher über CeWe drucken lassen und bin sowohl von der Handhabung der Software als auch von der Qualität der Fotobücher sehr begeistert ... Ein Poster habe ich allerdings noch nie dort drucken lassen und so war ich sehr gespannt.

Natürlich musste ich nicht lange überlegen, welches Motiv ich in Auftrag geben möchte ... die Familienregeln sollten es sein. Da ich mich an meinem Tafellook schon ein wenig satt gesehen habe, habe ich dem Poster kurzerhand einen frühlingshaften Pastell-Look verliehen. Freundliches Outfit für klare Regeln ...  ha!

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Das Poster war ruck zuck bestellt und ebenso schnell geliefert. Ich war überrascht, über die vielfältige Auswahl an Poster-Arten  und Formaten. Außerdem ist es möglich, sein Poster auch direkt mit der CeWe-Software zu gestalten. Man kann z.B. verschiedene Bilder zu einer Collage anordnen und diese mit Cliparts und Schrift entsprechend pimpen. Letztendlich habe ich mich für ein "Premium Poster Matt" entschieden, und bin total begeistert. Das Papier ist sehr hochwertig, der Druck ist ganz klar und scharf und die Farben sind ein echter Traum.

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Leider ist es gar nicht so leicht, ein Poster zu fotografieren ... die Farben wirken auf den Fotos je nach Lichteinfall total unterschiedlich und trotz matter Oberfläche spiegelt  sich manchmal das Licht zu unschönen Flecken... In echt sieht es tatsächlich noch vieeel schöner aus ... Und weil das Format meines Posters so gar nicht fototauglich ist, gibt es jetzt noch ein Riesen-Foto für Euch, damit ihr auch genau nachlesen könnt, welche Regeln bei uns einzuhalten sind 😉

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Meine ganz persönlichen Favoriten unserer Regeln sind übrigens "Sleep when you are tired" und "sing and let sing". Ich verstehe bis heute nicht, warum es so schwer ist, die Augen zu schließen und still zu sein wenn man fast nicht mehr aufrecht stehen kann. Ich mache das ganz freiwillig und bin dabei noch glücklich ... und mit dem Singen ... ja, meine Kinder haben die Angewohnheit "Mama, leise" zu sagen, wenn ich lauthals zu einem Song im Radio mitsinge, wobei sie selbst in High-End-Lautstärke mitgrölen ...  und HALLO ... ich hätte locker Sängerin werden können!!! Vielleicht brauch ich das Plakat ja noch in einem kleineren Format fürs Auto … Ihr wisst Bescheid 🙂

Herz   Herzensgrüße, Angelika

* in Kooperation mit CeWe

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Der April zeigt sich tatsächlich von seiner besten Seite ... mal frühlingshaft, fast sommerlich und dann wieder nass-kalt-regnerisch ... wie aus dem Bilderbuch ...

Und obwohl es mich momentan bei kühlen Temperaturen und Regen nicht nach Draußen zieht, habe ich mich von den vergangenen schönen Tagen zu einer neuen Gartendeko inspirieren lassen.

Denn als ich kürzlich meinen Kaffee im Garten genossen und schon fast einen Sonnenbrand befürchtet habe, tobten meine Jungs tatsächlich mit Wasserspritzen und Wasserbomben durch den Garten ... hochsommerlich! Und während ich vom sommerlichen Glücksgefühl geflutet wurde, musste ich schlagartig erkennen, in welch schaurigem Zustand sich meine Gartenbeete und Töpfe derzeit befinden.

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Also habe ich meine Frühling-Sommer-Freu-Motivation genutzt, um einige Frühblüher zu kaufen und einzupflanzen. Meine Windspiele, die ich letztes Jahr aus Pappe und Stoffbändern gebastelt habe, hingen den ganzen Winter über draußen und sahen ebenfalls nicht mehr so toll aus. Weil ich aber an den feinen Bändern den ganzen Sommer lang so viel Freude hatte, wenn sie im warmen Wind getanzt haben, wollte ich unbedingt wieder eine Deko dieser Art in meinem Garten haben.

So kam mir die Idee zu den zauberhaften Traumfängern. Sie sind leicht und schnell gemacht und sehen einfach TAUMhaft aus.

Für einen Traumfänger braucht ihr:
Ein kleines Spitzendeckchen
Feine, biegsame Äste
weißes Garn
Nadel
Paketschnur
verschiedene Spitzen- und Geschenkbänder
Federn und eventuell einige Kristalle in Tropfenform

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Zuerst formt ihr mit den Ästen einen Kreis in der Größe Eures Spitzendeckchens und verschlingt diese so miteinander, dass ein stabiler Kranz entsteht. Ich  habe Efeuranken verwendet, von denen ich die Blätter abgezupft habe. Die Ranken lassen sich gut biegen, ohne zu brechen, und sind stabil genug, dass sich ein schöner Kranz aus ihnen binden lässt. Die Endstücke der Äste könnt ihr ggf. mit etwas Paketschnur oder Draht festbinden und fixieren.

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Wenn der Ring fest und stabil genug ist, legt ihr Euer Spitzendeckchen in die Mitte des Kreises und näht dieses mit einer Nadel und dem weißen Garn außen am Ring fest.

Ist das Spitzendeckchen festgenäht, schaut ihr, welche Stelle sich am besten für die Aufhängung eignet, und bindet dafür eine Schlaufe aus Paketschnur am Ring fest.

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Jetzt kann es auch schon mit dem Schmücken und Verzieren des Traumfängers losgehen. Dazu werden verschiedene Geschenk- und Spitzenbänder unten am Ring festgeknotet. Ich habe die Bänder vor dem Festbinden kurz unter dem Bügeleisen durchgezogen, so verschwinden unschöne Knicke und Falten.

Die Federn am Keil mit dem dünnen weißen Garn fest umwickeln, festknoten und zwischen den Bänder am Traumfänger befestigen.

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Jetzt müsst ihr Euch nur noch entscheiden, wo Eurer Traumfänger seine magischen Kräfte entfalten soll. Zauberhaft sieht er überall aus ... ob in einen Baum oder Busch gehängt, am Gartentor, im Rosenbogen oder so wie bei mir, an einer alten Scheunentür.

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Ich wünsche Euch viel Freude mit den filigranen Zaubernetzen und mögen sich darin viele Eurer Träume offenbaren und für Euch erfüllen ...

Herz Herzensgrüße, Angelika

Ich freue mich, dass meine Traumfänger beim OTTO Magazin unter dem Thema „Gartendeko selber machen“ mit noch vielen anderen tollen Ideen zu finden sind. Schaut doch einfach mal vorbei und lasst Euch dazu inspirieren, Eurem Garten, Eurem Balkon oder Eurer Terrasse ein Frühlings-Outfit zu verpassen ...

Magnet-Spiel-01

Kürzlich hat mein kleiner Sohn ein zauberhaftes Magnetspiel geschenkt bekommen, mit dem er Autos, Boote, Traktoren und allerlei sonstige Fahrzeuge aus vielen Einzelteilen zusammensetzen und immer wieder neu gestalten kann.

Und nicht nur er hat damit einen riesen Spaß ... nein ... irgendwie jeder, der es in die Finger bekommt puzzelt damit neue Kombinationen zusammen und erfreut sich daran.

Das hat mich inspiriert ... denn um ehrlich zu sein ... Autos, Blaulichte und riesen Reifen sind nicht so die Objekte, die mein Herz höher schlagen lassen.

So ist ein Magnetspiel mit floralen Formen in Blätter und Blütenoptik entstanden, welche ganz beliebig zu Girlanden, Rahmen, Verzierungen, Mandalas und Mustern gelegt werden können. Und ich kann euch sagen ... der Suchtfaktor ist garantiert ...

Wenn ihr Euch auch ein Magnetspiel machen wollt, könnt ihr Euch die Vorlage ganz unten downloaden und braucht nur noch selbstklebende Magnetfolie dazu.

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Die ausgedruckte Vorlage einfach auf der selbstklebenden Magnetfolie anbringen und die einzelnen Ornamente sauber ausschneiden. In einer kleinen Metallbox oder einer kleinen Kiste sind die Einzelteile bis zu ihrem Einsatz gut aufgehoben. Wenn alles ausgeschnitten ist, kann es schon mit dem Zusammenlegen verschiedenster Formen losgehen.

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Bei mir haften die kleinen Teilchen ganz prima auf dem Kühlschrank, dem Memoboard und auf einer magnetisch gestrichenen Wand und sehen als Mandala angeordnet ganz zauberhaft aus.

Um genügend Teilchen für etwas größere Mandalas zu haben, habe ich mir die Vorlage gleich zweimal ausgedruckt und ausgeschnitten.

Sicherlich sehen auch Fotos von Blüten und Blättern toll aus, die man aus Zeitschriften und Werbeprospekten ausschneiden kann.

Magnet-Spiel-06Magnet-Spiel-07

Die Vorlage für das Magnetspiel könnt ihr Euch hier für private Zwecke gerne kostenlos downloaden. Einfach auf das untenstehende Bild klicken und ausdrucken (am Schönsten wird der Ausdruck wenn ihr die Druckeigenschaften auf "Randlosdruck" stellt und ein kräftiges Papier wählt). Viel Freude damit.

Magnetspiel-Download-Button

Übrigens ... während ich am Kühlschrank eines der Mandalas gestaltet habe, kamen mir tatsächlich zwei kleine Hände zu Hilfe ... anscheinend sind Blüten und Blätter auch für meinen Sohn, trotz grenzenloser Begeisterung für Autoreifen und Karosserien, interessant 🙂

Herz   Herzensgrüße, Angelika

Oster-Karotte-00

Letztes Jahr gab es zu Ostern bei uns echte Hühnereier, die ich mit kleinen Geschenken gefüllt hatte. Ob groß oder klein ... alle waren davon begeistert. Und so habe ich für dieses Osterfest auch wieder eine schöne Idee, wie ich meine Familie, Patenkinder und liebe Freunde mit einer Kleinigkeit überraschen kann. Dieses Jahr gibt es süße Papier-Karotten, die man mit einem klitzekleinen Geschenk füllen kann. Ich werde diese Karotten gleichzeitig als Tisch-Deko verwenden und jedem Gast eine davon auf den Teller legen.

Oster-Karotte-08

Die Möhren sind wirklich ruck-zuck gemacht und sehen einfach zum anknabbern schön aus.

Ihr braucht für die Überraschungs-Möhren folgende Materialien:
leere Klopapierrollen
Krepppapier in Orange und Grün
Tesafilm
eine Schere
ein kleines Geschenk zum Befüllen

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Zuerst die Klorolle der Länge nach einmal durchschneiden. Eine Ecke mit der Schere schräg abschneiden (so lässt sich die Pappe besser zu einer Tüte formen). Jetzt die aufgeschnittene Rolle schräg zu einer kleinen, spitzen Tüte zusammenrollen und mit einigen Tesafilmstreifen fixieren. Die oben entstandene Ecke nicht abschneiden, sondern einfach nach unten knicken. Dadurch erhält die Karotte automatisch einen kleinen Deckel.

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Jetzt von der grünen Krepp-Papier-Rolle ein ca. 5–6 cm breites Stück und von dem so entstandenen Band wiederum ein ca. 10 cm langes Stück abschneiden. Dieses Stück Krepp-Papier wieder zusammenlegen und oben mehrfach einschneiden. Mit etwas Tesafilm am Deckel der Papp-Karotte fächerartig befestigen. Fertig ist das Karottengrün.

Oster-Karotte-04Nun kann die Karotte mit einem kleinen Geschenk, kleinen Süßigkeiten, Konfetti oder kleinen Botschaften gefüllt werden.

Danach wird von der orangefarbenen Krepp-Papier-Rolle ein ca. 2–2,5 cm breites Stück abgeschnitten. Mit diesem so entstandenen Band wird die Papp-Karotte umwickelt. Den Krepp-Papier-Streifen immer wieder mit etwas Tesafilm fixieren, damit das Papier auch gut hält. Nicht zu locker umwickeln. Das Endstück wieder mit einem kleinen Streifen Tesafilm fixieren und fertig ist die Überraschungs-Karotte.

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Ich hoffe nun, dass die Beschenkten genauso viel Freude wie ich an diesen kleinen Oster-Überraschungen haben werden. Denn wer mich kennt, weiß dass Karotten für mich persönlich sowieso der Knaller sind ... seit vielen Jahren knabbere ich nahezu täglich Möhren in unglaublichen Mengen weg. Von daher sind meine Ostergeschenke nicht nur selbstgemacht, sondern ein echter Insider 😉

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Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Möhren-Knabbern und ein wunderschönes Osterfest.

Herz   Herzensgrüße, Angelika

Haekelrahmen-08

Vor einiger Zeit habe ich hier die tolle Idee entdeckt, Postkarten zu umhäkeln. Und obwohl ich weder wahnsinnig gut stricken noch häkeln kann, wusste ich gleich, dass ich diesen Häkelrahmen auf jeden Fall ausprobieren werde. Allerdings habe ich die Karten erst einmal mit einer ganz einfachen und schlichten Variante umhäkelt.

Ihr braucht dazu:
eine schöne Postkarte
etwas Wolle/Häkelgarn
Häkelnadel
Lochzange
Schere
Nadel (zum Vernähen der Endfäden)

Haekelrahmen-01

Als erstes werden die Ecken der Postkarte mit der Schere abgeschnitten. Dadurch lassen sie sich nacher leichter umhäkeln. In die abgeschrägten Ecken wird nun mit der Lochzange je ein Loch gestanzt. Ich habe in den Ecken den Durchmesser der Löcher etwas größer gewählt, da in die Ecken nachher mehr Maschen eingehäkelt werden. Danach werden in gleichmäßigem Abstand an den Kanten der Karte entlang Löcher gestanzt. Ich habe die Löcher in einem Abstand von 1,5 cm gesetzt. Achtet darauf, die Lochung nicht zu knapp an den Kartenrand zu setzen, sonst kann es passieren, dass beim Häkeln ein Loch ausreist.

Haekelrahmen-02

Ich habe mit dem Häkeln an einer Ecke mit 6 festen Maschen begonnen. Dann habe ich in jedes weitere Loch je 3 feste Maschen gehäkelt und in die nächste Ecke wieder 6 feste Maschen usw. Probiert aus, wie Euch der Häkelrahmen am besten gefällt. Bei manchen Karten habe ich je nach Fadenstärke auch schon mit 4 festen Maschen gearbeitet, sieht auch toll aus.

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Die Postkarte "Liebes Glück" habe ich übrigens selbst fotografiert und entworfen und ist in meinem Shop hier erhältlich.

Haekelrahmen-06Haekelrahmen-04

Die Karte mit dem lilafarbenen Häkelrand ist ein ausgeschnittenes Motiv aus einem Werbekatalog. Auf dem Etikett stand ursprünglich ein Werbeslogan, den ich einfach mit einem gleichfarbigen Papier überklebt und neu beschrieben habe. Ich denke ich werde demnächst meine unzähligen Kataloge und Zeitschriften nocheinmal durchsuchen und einige schöne Motive als Karte zum Umhäkeln zweckentfremden ...

Haekelrahmen-05Haekelrahmen-07

Beim Häkeln ist mir ständig der Begriff "umgarnen" im Kopf herumgeschwirrt ...

um·gạr·nen
Verb [mit OBJ] (jmd. umgarnt jmdn.) geh.
         jmdn. mit Freundlichkeiten überhäufen, um ihn für sich zu gewinnen.
"Sie umgarnte ihn mit Schmeicheleien."

In diesem Sinne hoffe ich, Euch mit dieser schönen Idee für das schon längst nicht mehr eingestaubte und altmodische Häkeln gewonnen zu haben 🙂 .

Herz   Herzensgrüße, Angelika

Kreide-Tafelmalerei-05

Love.Love.Love. Ja, ich liebe schöne Schriften, Typografie, Worte, Buchstaben und Geschriebenes. Und damit ist klar, dass ich an Handlettering und Tafelmalerei nicht vorbei komme. So habe ich mir im Baumarkt vor einiger Zeit ein paar Holzbretter gekauft und diese mit schwarzem Tafellack bestrichen. Ruck zuck hatte ich dadurch zwei große und eine kleine Tafel, welche ich nun nach Belieben in der Wohnung oder vor der Haustüre schön beschrieben platzieren kann. Seither versuche ich mich hin und wieder mit schönen Beschriftungen und  und habe damit ein schönes Spielfeld, um mit Kreidemarkern Sprüche und Ornamente schön in Szene zu setzen.

Kreide-Tafelmalerei-01

Ich weiß, dass mit einigen Tricks am Computer gesetzte Schriften leicht auf eine Tafel zu übertragen sind, so dass die Tafelschrift perfekt und wie gedruckt wirkt. Aber ich gebe zu, dass mir das im Alltag einfach zu aufwändig ist. Wenn mir der Sinn nach ein bisschen Kreativität und Spaß steht, muss es manchmal einfach schnell gehen. Und so habe ich bisher die Kreidestifte immer geschwungen, ohne vorzuzeichnen, abzupausen oder Skizzen anzufertigen. Dadurch sind meine Beschriftungen zwar nicht ganz so perfekt und zweifellos noch ausbaufähig, aber ich habe meinen Spaß.

Kreide-Tafelmalerei-02Kreide-Tafelmalerei-03

Zu Beginn habe ich nur mit flüssigen Kreidestiften gearbeitet. Mit diesen lässt es sich leicht schreiben, die Schrift sieht total schön aus und die Farbe deckt hervorragend. Aber ich habe gemerkt, dass die flüssige Kreide auch recht hartnäckig ist und sich von meinen selbstgemachten Tafeln nicht rückstandslos entfernen lässt. (Sie sind einfach nicht glatt genug oder ich hätte noch mehr Schichten Tafellack auftragen müssen). Dadurch habe ich jetzt eine Tafel, auf der ganz zart die oben abgebildeten Blumen nach dem Abwischen noch zu sehen sind. Jetzt habe ich mit herkömmlicher Kreide einen Spruch darüber geschrieben und bin von der Wirkung ganz begeistert. Hätte ich das so haben wollen, wäre es vermutlich nicht so schön geworden 🙂 .

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Ich bin zwar noch lange kein Profi in Sachen Handlettering, aber mit jeder Tafelbeschriftung wird die Hand ruhiger und der Strich lockerer... auch hier scheint die Zauberformel zu lauten ... Übung macht den Meister ... und so übe ich fleißig weiter und habe dabei neben meinem Spaß auch immer wieder eine schöne Deko.

Kreide-Tafelmalerei-04

In diesem Sinne wünsche ich Euch: a happy Day, today 🙂 .

Herz  Herzensgrüße, Angelika