KreativZeit (DIY)

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Über eine liebevolle Nachricht oder einen freundlichen Gruß freut sich jeder, oder? Und ja, in Kürze ist schon wieder Valentinstag. Auch wenn ich persönlich diesen Tag nicht zelebriere und weder etwas verschenke noch voller Erwartung auf eine Liebesbotschaft aus bin, so zeige ich Euch dennoch eine süße Idee, wie Ihr einem lieben Menschen eine kleine Freude machen könnt. Diese süßen Papiervögelchen mit einem zarten Wabenpapier-Bauch überbringen in ihrem Schnabel ein kleines Briefchen, welchen ihr mit lieben Worten beschreiben oder als Gutschein verwenden könnt.

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Ihr braucht dazu:
Die Vorlage, die Ihr Euch am Ende des Beitrags kostenlos downloaden könnt,
Schere, Klebstoff, Pappe und
je Vogel zwei kleine Wabenpapierbälle (Durchmesser 8cm).

Und so geht's: Den ersten Vogel der Vorlage grob ausschneiden und auf eine dünne Pappe kleben. Diesen anschließend sauber ausschneiden.
Den zweiten Vogel ebenfalls sauber ausschneiden und auf die Rückseite des ersten Vogels auf die Pappe kleben.

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Die gekauften Wabenpapierbälle von der Größe her etwas verkleinern. Hierzu habe ich auf der Vorlage eine Schablone angefertigt, die Ihr verwenden könnt.
Auf jede Seite des Vogels einen zurechtgeschnittenen Wabenball aufkleben.
Briefchen der Vorlage sauber ausschneiden. Auf der Rückseite kann nun eine Liebesnachricht, einen kleinen Gruß oder eine Einladung ins Kino oder zum Essen notiert werden. Anschließend den Brief an den angezeichneten Linien zusammenfalten.
Mit einer Nadel ein kleines Loch in den Vogel piksen und als Aufhängung einen feinen Draht oder einen dünnen Faden durchziehen.
Den Schnabel mit einer Schere einschneiden und das Briefchen einstecken.
Fertig.

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Kommt ein Vogel geflogen, setzt sich nieder auf meinen Fuß, hat ein Zettele im Schnabel, von der Liebsten einen Gruß.... Kennt Ihr dieses Kinderlied auch noch? Passt doch prima ...

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Meine fertigen Vögelchen werden als Geburtstagsgutschein ihre Bestimmung finden... und Muttertag ist ja auch in absehbarer Zeit ... hmmmm... vermutlich werde ich noch einmal eine Ladung Wabenbälle bestellen müssen ... dann dürfen viele Vögelchen losfliegen und meiner Familie und meinen Freunden liebe Botschaften überbringen...

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Herz  Herzensgrüße, Angelika

Meinen Beitrag und noch weitere schöne Valentinstagsideen findet Ihr übrigens bei der Bloggeraktion von Bonprix auf mode&mehr. Vorbeischauen lohnt sich.

Die Papiervorlagen könnt ihr Euch hier für private Zwecke kostenlos downloaden.
Einfach jeweils auf eines der untenstehenden Bilder klicken und ausdrucken (Druckeigenschaften evtl. auf "Randlosdruck" stellen)

Viel Freude damit.

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SchneemannKugel-01

Ich gebs zu ... eine Weihnachtsgeschenk-Idee am 1. Weihnachtstag zu posten ist ein bisschen verpeilt spät ...
Aber erstens finde ich diese Schneemann-Glaskugeln so zauberhaft, dass ich sie Euch unbedingt zeigen wollte, zweitens sind sie tatsächlich schnell gemacht, und drittens ... das nächste Weihnachten kommt auf jeden Fall!!!

Außerdem sind unsere Kugeln erst seit gestern fertig und so hätte ich sie Euch auch gar nicht eher zeigen können... Denn, so gerne ich kreativ bin, male, werke und kreire ... so viel Überzeugungskraft braucht es auch, meine Jungs zum Basteln zu bewegen.... wenn sie dann mal dabei sind, macht es ihnen riesig Spaß, aber bis es soweit ist ......

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Die Idee zu den süßen Kugeln habe ich schon vor längerer Zeit in einem Werbeprospekt von Lidl gesehen und sofort Glaskugeln gekauft. Für das Basteln mit den Kindern wollte ich eigentlich Plastikkugeln kaufen und war auch davon überzeugt, diese ergattert zu haben. Als mir dann aber beim Auffädeln der Aufhängung eine Kugel aus der Hand gerutscht ist und in tausend Teile zersplitterte, war klar, dass dies ich mich getäuscht habe. So mussten die Kinder eben ein bisschen vorsichtiger mit den Kugeln umgehen, was auch prima funktioniert hat.

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Und so gehts:

Eine Kugel passend in der Größe der Hände aussuchen, mit Geschenkband eine Aufhängung anbringen.
Die Handfläche und die Finger ordentlich mit weißer Acrylfarbe bepinselns (Achtung... Kichergefahr).
Die Kugel in die bemalte Handfläche legen und mit den Fingern vorsichtig umschließen.
Finger langsam öffnen, Kugel entnehmen und zum Trocken aufhängen ... perfekt, wenn der Weihnachtsbaum schon steht ... 🙂
Nach dem Trocknen mit einem wasserfesten, schwarzen Lackstift, Hüte, Augen, Mund, Knöpfe und Besen aufmalen, trocknen lassen.
Zum Schluß mit orange farbener Acrylfarbe und einem Holzstäbchen eine Karottennase auftupfen. Fertig.

Ich finde, die Kugeln sind auch eine schöne Beschäftigungs-Idee direkt an den Feiertagen. Und wer sich dann noch zu einer Einladung bei Oma, Opa, Tante, Onkel oder Freunden auf den Weg macht, hat gleich noch ein zuckersüßes und besonderes Mitbringsel parat.

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Ich wünsche Euch allen ein segensreiches und lichtvolles Weihnachtsfest.

Herz  Herzensgrüße, Angelika

LebkuchenHaus-00

Endlich habe ich es geschafft ... ich habe ein Lebkuchenhaus gebacken 🙂

Seit etlichen Jahren schon wollte ich gerne ein Lebkuchenhaus selber backen und ausschließlich mit Zuckerguss verzieren. Alles was ich jedoch bisher geschafft hatte, war mit den Kindern ein fertig gebackenes Lebkuchenhäuschen aus einem gekauften Bastelbausatz zusammen zu setzten und  mit bunten Zuckerperlen und quietschigen Gummibärchen zu verzieren.

Das haben wir auch dieses Jahr wieder gemacht ... und nachdem die Kinder mit ihren fertig verzierten Knusperhäuschen glücklich und zufrieden waren, habe ich mich ganz alleine an MEIN Lebkuchenhaus herangewagt.

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Das Rezept für den Lebkuchenteig habe ich von hier.

Er war einfach und schnell herzustellen, konnte gut verarbeitet werden und duftet ganz wunderbar weihnachtlich. Wie er schmeckt, kann ich noch nicht sagen, denn das Häuschen ist noch unversehrt und der übrig gebliebene Teig liegt noch immer im Kühlschrank und wartet darauf zu kleinen Lebkuchen verarbeitet zu werden ...

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Für das Haus habe ich zuerst aus Papier Schablonen angefertigt und mit diesen den Teig ausgeschnitten. Nach dem Auskühlen der fertig gebackenen Teile, habe ich diese mit Zuckerguss (aus Eiweiß und Puderzucker) mit feinen Linien und Ornamenten verziert.

Nachdem alles gut getrocknet war, habe ich die Teile zum Häuschen zusammengefügt und ebenfalls mit Zuckerguss verklebt. Das ist eine ziemlich wackelige Angelegenheit und ich bin wirklich froh, dass ich für das erste Mal eine ganz schlichte und einfache Hausform gewählt habe. (Ich hatte schon eine Schablone mit Erker und Vorbau angefangen und dann gemerkt, dass mir das für den Anfang zu aufwendig und zu kompliziert wird.... was ein Glück ...)

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Das Häuschen durfte dann sogleich vor meiner neu beschrifteten Tafel Platz nehmen. Eine kleine, batteriebetriebene Lichterkette bringt die Fenster des Häuschens noch festlich zum Leuchten. Das Lebkuchenhaus erfüllt tatsächlich das ganze Esszimmer mit einem gaaanz feinen Weihnachtsduft. Ich freue mich sehr darüber und wer weiß ... vielleicht mache ich ja im nächsten Jahr das aufwendige Häuschen mit Erker und Vorbau 🙂

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Nun wünsche ich Euch noch ein paar schöne, besinnliche und lichtvolle Tage bis Weihnachten.

Herz   Herzensgrüße, Angelika

Markt-01

Die letzten Wochen war es sehr still hier auf meinem Blog. Und wer glaubt, dass es daran lag, weil ich gemütlich mit einem Sekt auf der Couch gefaulenzt habe, den muss ich leider enttäuschen :-).

Ende September habe ich spontan beschlossen, dieses Jahr bei mir zuhause einen weihnachtlichen Markt zu veranstalten. Und nicht nur das Organisieren, Vorbereiten und Aufräumen hat viel Zeit in Anspruch genommen, sondern auch das Gestalten und Layouten von neuen schönen Dingen war sehr zeitintensiv, so dass kaum Raum für anderes geblieben ist. Aber es hat sich gelohnt. Zusammen mit lieben und fleißigen Helfern habe ich es geschafft, letzten Samstag meine Türen zu öffnen und vielen, vielen Besuchern meine neuesten Kalender und Schönigkeiten zu präsentieren.

Und weil es so schön war, nehme ich Euch jetzt zu einem kleinen virtuellen Rückblick und Rundgang mit auf meinen weihnachtlichen Markt. Viel Freude dabei.

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Das Wohn- und Esszimmer hat sich für einen Tag lang in Verkaufsräume mit zauberhafter Stimmung verwandelt. Die Küche wurde zum Ort der Begrüßung und als Kassenraum genutzt.

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Zusammen mit meiner Mama Erne Schäfer und meiner lieben Freundin Ute warten wir hier voller Vorfreude auf die Besucher. Die Tage zuvor haben wir Drei geputzt, geräumt, dekoriert, Kinder bespaßt und vor allem viel Freude miteinander gehabt.

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Ein kleiner Einblick in das angebotene Sortiment: Der Engelkalender ist ein immerwährender Kalender, welcher als Geburtstagskalender oder zum Notieren von besonderen Ereignissen genutzt werden kann. Die Bilder hat meine Mama Erne Schäfer gemalt, die Texte und das Layout sind von mir.

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Die Bilder die ich Euch hier zeigen kann sind alle vor dem großen Ansturm entstanden. Pünktlich mit dem Gongschlag um 11.00 Uhr kamen die ersten Besucher und die ersten 2 Stunden waren die Räume so gefüllt, dass sich sogar auf der Treppe im Flur eine Schlange mit wartenden Besuchern gebildet hat. Zum Fotografieren hatte ich definitiv keine Zeit 🙂 .

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Auf dem Bild rechts seht ihr drei verschiedene selbstgestaltete Muster, welche ich als Geschenkpapier drucken lassen habe. So können die Geschenke zu Weihnachten ganz individuell verpackt werden.

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Die Fenster im Esszimmer und in der Küche habe ich mit einem Kreidestift bemalt. Besonders wenn es dunkel ist kommt die Bemalung richtig toll zur Geltung und ich werde jetzt bis zum nächsten Fensterputzen (was eine Weile dauern kann 🙂 ) meine Freude daran haben.

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Neben den altbewährten Büchern Stunde der Verzauberung und Lichtschätze, den Kartensets Ich wünsch Dir Engel zur Seite und Magische Geschichten-Träume gab es auch den neuen Postkartenkalender Von Herzen, den Terminkalender Von Licht begleitet, die Büchlein kleine feine Rätselreime, Kunterbunte Familienküche, Märchenhafte Familienküche und mein neues Herzensprojekt, das Notizbüchlein "Träume" bei dem jede Seite anders und ganz individuell gestaltet ist, mit viel Platz um Wünsche, Träume, Gedanken und Ideen schriftlich festzuhalten.

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Es war so wundervoll. Vielen lieben Dank an alle die diesen Tag so schön für mich gemacht haben: Danke an alle helfenden Hände und Danke an alle, alle Besucher, die oft eine recht lange Anreise auf sich genommen haben, um meinen weihnachtlichen Markt zu besuchen. Danke an jeden Einzelnen von Euch  Herz

So, und jetzt verziehe ich mich tatsächlich mit einem Gläschen Sekt auf die Couch um zu Entspannen. Das hab ich mir verdient 😉

Herz   Herzensgrüße, Angelika

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Wie schön. Gestern habe ich mein Ansichtsexemplar der neuen Ausgabe der Zeitschrift »Auszeit« in meinem Briefkasten gefunden. Ich durfte dieses mal für das Herbstheft gleich zwei Artikel schreiben. Zum einen habe ich für das Heft eine Bastelstrecke aus kreativen Ideen mit Materialien aus der Natur verfasst, und zum anderen einen schönen Artikel mit Gedanken zum Thema Glück.

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Meine Artikel wurden wunderschön gestaltet, und ich freue ich mich sehr über dieses schöne Magazin. Mit einer feinen Tasse Kaffee habe ich es mir erst einmal gemütlich gemacht und das Heft in Ruhe gelesen. Es ist rundum schön geworden. Ihr findet die Zeitschrift Auszeit am gut sortierten Kiosk.

Und weil es wieder einmal so gut passt, habe ich noch ein weiteres herbstliches DIY für Euch: schwimmende Apfellichte. Ein zauberhafter Blickfang für Garten, Balkon oder auch für den Tisch in der Wohnung.

ApfelAuszeit-03

Mit wenigen Handgriffen könnt ihr vom Baum gefallene Äpfel in diese einzigartigen Lichtquellen verwandeln.

Ihr braucht dazu:
Äpfel
Teelichte
ein Messer und einen kleinen Löffel oder einen Melonenausstecher
eine mit Wasser gefüllte Wanne oder Schale
einige Blüten und Blätter

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Zuerst drückt ihr mit dem Teelicht auf die obere Seite eines Apfels, so dass sich der Rand des Teelichts abdrückt und sichtbar wird. Mit einem scharfen Messer, kann nun die Kontur des Kreises ausgeschnitten und mit einem kleinen Löffel oder einem Melonenausstecher eine Kuhle in den Apfel geschnitzt werden. Die Kuhle sollte so tief sein, dass das Teelicht mit dem Apfel oben bündig abschließt. Nun setzt ihr das Teelicht in den Apfel und gebt diesen in eine mit Wasser gefüllte Wanne oder Schale. Besonders schön sieht es aus, wenn noch einige Blätter oder Blüten mit in das Wasser gegeben werden.

Tipp: Sollte ein Apfel im Wasser Übergewicht bekommen und umkippen, so kann man als Gegengewicht unten in den Apfel eine große Schraube eindrehen.

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Nun wünsche ich uns allen noch einige sonnenwarme Herbsttage, um diese stimmungsvollen Lichter im Garten und auf dem Balkon so richtig genießen zu können.

Herz   Herzensgrüße, Angelika

StiftHaus-01

So, nun sind auch hier in Baden-Württemberg die Ferien vorüber und die erste Schulwoche ist geschafft. Mit dem Schulanfang ist bei uns immer eine große Aufräum- und Sortieraktion verbunden. Schultasche, Mäppchen und Ordner werden in den Optimalzustand versetzt, so dass das Arbeiten (zumindest theoretisch) wieder richtig Freude macht.

Von dieser Schulunterlagen-Ordnung habe ich mich ein wenig anstecken lassen und festgestellt, dass auch mein Schreibtisch eine kleine Radikalkur nötig hat. Und weil ich täglich gefühlte Stunden damit verbringe, auf der Suche nach einem schreibbaren Kugelschreiber oder angespitztem Bleistift zu sein, kam mir die Idee, ein sicheres, festes und schönes Plätzchen für MEINE Bleistifte zu schaffen.

Rausgekommen sind diese kleinen verzierten Holzhäuschen, in die man als Schornstein einen Bleistift einstecken kann. Praktisch und schön ... so liebe ich das 🙂

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Zuerst habe ich mir im Baumarkt eine Holzleiste in 10 und 12 cm kleine Stücke sägen lassen.
Auf diese habe ich mir mit einem gefühlte Stunden gesuchtem Bleistift die Dachschräge und feine Ornamente aufgezeichnet.
Diese habe ich dann mit einem Lötkolben und einem Aufsatz für Brandmalerei in das Holz eingebrannt. Ich muss zugeben, dass war eine ganz schön zittrige Angelegenheit, denn der Lötkolben ist nur ziemlich weit hinten zu fassen und ich musste mich erst einmal an dieses neue Schreib-/Zeichen-Gefühl gewöhnen. Außerdem war es schwierig durch die Holzmaserung den Lötkolben gleichmäßig zu führen. Die Lebensringe sind wesentlich härter als das Holz und so musste ich aufpassen, dass der Lötkolben nicht ständig abrutscht. Ich empfehle also beim Nachmachen ein Holz mit möglichst wenig Maserung zu verwenden.

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Nach dem Einbrennen der Verzierung wollte ich mit der Handsäge meines Sohnes die Dachschräge zusägen ... nun ja ... Gehrungssägen scheint es nicht umsonst zu geben. Das Ergebnis meines gesägten Daches war gruslig und nicht wirklich als Dach zu bezeichnen.

Also bat ich meinen FachMANN um Hilfe. Die Gehrungssäge war schnell organisiert  und so wurden aus den Klötzchen dann doch noch echte Häuschen.
Und weil wir grad so schon dabei waren, bohrte er mir auch gleich noch die Löcher für die Bleistift-Schornsteine in das Holz. Um mit dem Bohrer auf der Schräge nicht abzurutschen, hat er zuerst mit  einem ganz feinen Bohrer ein kleines Loch waagrecht in das Holz gebohrt, Anschließend hat er mit dem gleichen feinen Bohrer das Loch senkrecht nach unten vorgebohrt. Mit immer dicker werdenden Bohrern haben wir dann das Loch an die Bleistiftdicke angepasst.

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Zum Schluss habe ich die Kanten und das Häuschen noch mit feinem Schleifpapier glattgeschliffen und mit weißer, stark mit Wasser verdünnten Acrylfarbe angestrichen. Somit wirken die Häuschen nicht ganz so rustikal sondern bekommen einen etwas feineren Look.

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Vor lauter Häuschen basteln blieb für das Schreibtischaufräumen jetzt leider keine Zeit mehr ... somit ist mein Arbeitsplatz definitiv noch nicht im Optimalzustand. Aber zumindest finde ich momentan drei angespitzte Bleistifte innerhalb von Sekunden. Ist doch auch schon mal was ...

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Ich wünsche Euch eine entspannte Arbeitswoche.

Herz   Herzensgrüße, Angelika

Babuschka-Vaeschen-01

Kennt ihr auch diese hübschen Püppchen, die ineinander gestapelt werden können und nach innen hin immer kleiner werden? Genau – Matroschkas. Auch als  Babuschka oder Maruschka bekannt. Meine Eltern haben vor vielen Jahren solche Püppchen von ihrer Russland-Reise mitgebracht, und mein kleiner Sohn hatte sie kürzlich zum Spielen wiederentdeckt.

So kamen mir diese Püppchen beim Ausmisten in den Sinn, als ich diese kleinen Fläschchen gerade in den Glasmüll entsorgen wollte. Die Form war schon fast die, einer Matroschka. Hhmmm... kleine Väschen im Matroschka-Look ... sähe bestimmt nett aus, dachte ich mir.

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Also habe ich kurzerhand meine Bastelutensilien durchgekramt und noch etwas Modelliermasse gefunden. Mit dieser habe ich um die Gläschen herum eine Matroschka-Hülle geformt. Für den Kopf habe ich die Modelliermasse einfach etwas höher gezogen, als die Gläschen tatsächlich waren.

Mit einem Holzstäbchen habe ich dann noch Schürzen in Form von kleinen Punkten in die Masse gedrückt. Die ummantelten Gläschen habe ich wie auf der Modelliermasse angegeben im Backofen ausgehärtet und anschließend auskühlen lassen.

Mit einem dünnen Pinsel und Acrylfarben habe ich dann die Matroschkas aufgemalt und mit einem weißen Lackstift die feinen Verzierungen hinzugefügt. Das weiße Väschen habe ich vor dem Bemalen mit einem kräftigen Petrol angestrichen, weil das Weiß nach dem Backen leicht durchscheinend und unregelmäßig geworden war. Die beiden anderen Väschen habe ich von der Grundfarbe her gelassen, obwohl ich eigentlich ein ganz anderes Farbkonzept im Sinn hatte. Aber weil ich nur diese Auswahl an Modelliermassen-Farben zuhause hatte und ich nicht alle Väschen neu streichen wollte, habe ich mich den Gegebenheiten angepasst und das Beste daraus gemacht 🙂 .

Die Väschen habe ich übrigens auf beiden Seiten unterschiedlich bemalt. So habe ich theoretisch 6 Matroschkas, die ich ganz unterschiedlich untereinander kombinieren kann.

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So sah es übrigens aus, als sich beim Fotografieren die zweijährigen kleinen Händchen für einen Augenblick unbeobachtet gefühlt haben:

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Ich freue mich auf jeden Fall an meinen bunten Mädels, in denen kleine Blümchen aus dem Garten oder vom Spaziergang mitgebracht jetzt noch hübscher leuchten als bisher.

Herz   Herzensgrüße, Angelika

Picknick-02

Was für ein Wetter. Sommer, Sonne, Glücksgefühle. An solchen Tagen gibt es doch kaum Schöneres, als das Essen in Form eines entspannten Picknicks im Kreise der Lieben zu genießen. Gesagt, getan... und so haben wir kürzlich unser Abendessen spontan ins Freie verlegt. Weil ich einen sommerlichen Salat mit warmen, in Schinken ausgebackenen Käse-Päckchen servieren wollte, fand unser Picknick ganz einfach auf unserer Gartenwiese statt. So konnten wir uns das Essen frisch aus der Pfanne schmecken lassen.

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Das Rezept ist eine Eigenkreation und das Highlight dieses Salates sind ohne Zweifel die Schinken-Käse-Päckchen. Dank eines tollen Testpakets von Géramont®*, hatte ich für meinen Salat mehrere Géramont®-Produkte zur Auswahl. Letztendlich habe ich mich für den so hübsch anzuschauenden Mini-Géramont® entschieden.

Frischer Sommersalat mit knusprig-cremigen Schinken-Käse-Päckchen
Zuerst habe ich einen bunten Sommersalat mit mehreren Salatsorten (Eichblatt, Rucola, Rapunzel), Tomate und vielen verschiedenen Kräutern aus unserem Garten zubereitet. Für das Dressing habe ich ein gutes Öl mit Himbeeressig und einem Schuss Balsamico-Creme, Salz und Pfeffer angerührt.

Für die Käse-Päckchen habe ich die Mini-Géramont® in der Mitte längs durchgeschnitten und jeweils mit einer großen Scheibe getrocknetem französischem Schinken fest umwickelt. Die Päckchen wurden anschließend in einer Pfanne mit heißem Öl scharf angebraten.

Nun den Salat auf großen Tellern anrichten, die Käse-Päckchen oben auf legen und servieren. Wenn beim Ausbacken der Päckchen ein wenig Käse ausläuft, diesen unbedingt noch über den Salat geben ... Sooo lecker ... C'est bon, C'est bon, Géramot®, Géramot® ...

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Und weil letztendlich das Auge ebenso mitisst, und erst ein schönes Ambiente ein Picknick zu etwas Besonderem macht, habe ich kurzerhand die ovalen Géramont®-Käse-Schachteln zu einer luftig leichten Sommerdeko umfunktioniert.

Die hübschen Windspiele sind ruck-zuck gebastelt, machen ordentlich was her und sind auch für ein Wiese-Feld-und-Wald-Picknick bestens geeignet, da sie praktisch nichts wiegen und handlich im Gepäck verstaut werden können.

Für die Windspiele braucht ihr:
den oberen Deckel einer Géramont®-Käse-Schachtel
(ich habe einmal eine 200g-Packung und zweimal eine 125g-Packung verwendet)
bunte Geschenkbänder
farbiges Papier
etwas Klebstoff

Zuerst habe ich mir, mit Hilfe der Käse-Schachtel als Schablone, aus farbigem Papier ein Oval zugeschnitten, welches ich oben auf den Deckel der Schachtel geklebt habe. Den Rand der Käseschachtel habe ich ebenfalls mit Papier verkleidet. Bevor ich nun begonnen habe, die Bänder rings um die Schachtel zu kleben, habe ich für die Aufhängung ein besonders langes Stück Band links und rechts an der Schachtel befestigt, so dass eine Schlaufe entstanden ist. Jetzt musste ich nur noch die bunten Bänder rings herum kleben und fertig war das Windspiel.

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Wie ihr auf den Bildern unten sehen könnt, habe ich bei den kleinen Schachteln erst den Rand mit farbigem Papier beklebt und die Bänder anschließend darüber platziert. Bei der größeren Schachtel habe ich erst die Bänder und anschließend den Papierstreifen aufgeklebt. Ich finde beide Varianten hübsch anzuschauen, oder?

Als Clou und kleine Überraschung habe ich noch kurze Genuss-Botschaften in der Größe der Ovale am PC erstellt, ausgedruckt und in die Käse-Schachtel hinein geklebt.

Diese Botschaften sind erst dann zu entdecken, wenn man sich nach dem leckeren Picknick-Essen unter dem Baum in die Wiese zurückfallen lässt und den tanzenden Fäden von unten zuschaut.

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Die Genuss-Botschaften für die Windspiele könnt ihr Euch hier als free-printable downloaden.

Kennt ihr schon die Glückskäse Picknick-Wochen von Géramont®? Hier findet ihr jeden Tag sommerliche DIY Ideen und Rezepte, die euer Picknick noch schöner machen. Außerdem könnt ihr ein Cabrio und täglich tolle Picknick-Preise gewinnen.

Nun wünsche ich Euch genussvolle Sommertage und reichlichen Sonnenschein.

Herz   Herzensgrüße, Angelika

*Kooperation

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Auszeit-Fische-01

Seit einiger Zeit ist die Sommer-Ausgabe der neuen Zeitschrift "Auszeit" am Kiosk erhältlich. Ich freue mich, dass ich auch dieses mal für dieses schöne Magazin einen Artikel schreiben durfte. Das aktuelle Heft befasst sich unter anderem mit den Themen der inneren und äußeren Schönheit, der Welt des Klangs und der Magie des Wassers. Eine tolle Sommerlektüre mit viel Lesestoff und wunderschön gestalteten Artikeln.

Und weil mein Beitrag "Am Anfang war die Quelle" zum großen Themenbereich Wasser gehört, habe ich passend zum Thema noch eine kreative Sommeridee für Euch: zauberhafte Fischlein aus bemalten Steinen.

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Die Fische sind nicht nur hübsch anzuschauen, sondern auch eine nette Spielerei für Groß und Klein. Denn die bemalten Steine lassen sich ganz beliebig zu unterschiedlichen Fischen und Fischschwärmen zusammenlegen, weil die Fischkörper und die Flossen jeweils aus extra bemalten Steinen bestehen.

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Zuerst habe ich bei einem Familienausflug wieder einmal sämtliche Taschen mit schön geformten Steinen gefüllt und nach Hause geschleppt. Mit Acrylfarben und einem silbernen Lackstift, haben die Fische ihr Schuppenkleid erhalten. Den Bereich für das Gesicht, habe ich freigelassen, so dass man den Naturstein noch sehen kann. Die Bäcklein und die Augen habe ich ebenfalls mit Acrylfarbe aufgemalt und anschließend mit einem schwarzen Lackstift das Gesicht mit Pupillen und Mündern vervollständigt. Die Fische sind auf der Vorder und Rückseite jeweils mit anderen Mustern bemalt oder teilweise auch nur farbig belassen worden, so dass man sie in beide Richtungen "schwimmen" lassen kann.

Jetzt kann der Spaß beginnen und die Steine dürfen nach Herzenslust zusammengelegt werden. Kinder haben besonders viel Spaß daran, wenn sie die Fische in einer flachen, mit Wasser gefüllten Schale platzieren dürfen.

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Upps... kurzerhand wurden aus schwimmenden Fischen auch fliegende Bienchen und Schmetterlinge gelegt... echte Allround-Talente...

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Herz   sommerliche Herzensgrüße, Angelika

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Nachdem ich meine Winterhäuser-Landschaft am Flurfenster bis in den späten Frühling hinein hängen lassen hatte, war es nun endlich an der Zeit etwas Sommerliches an die Scheiben zu bringen.

Also habe ich mein Cuttermesser ausgepackt und aus festem Papier Blätter und phantasievolle Blüten ausgeschnitten.

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Die Motive habe ich zuerst ganz zart auf das Papier mit einem Bleistift frei Hand vorgezeichnet und dann mit dem Messer ausgeschnitten.

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Die filigranen Pflanzen habe ich dann wie die Winterhäuser mit einem Haftkleber an der Scheibe befestigt. Dazu muss man den Haftkleber in vielen kleinen Pünktchen auf die Papierblüten auftupfen und einige Stunden trocknen lassen. Nach dem Trocknen ist der Kleber gummiartig und elastisch, klebt ordentlich und lässt sich mitsamt den Papierblüten auch wieder problemlos vom Fenster entfernen.

So kann man die Papierdeko auch kurzfristig zum Fensterputzen abnehmen und anschließend wieder ankleben... nicht dass hier jemand auf die Idee kommen könnte, ich hätte meine Flurscheiben nach dem Anbringen der Winterhäuser kurz vor Weihnachten bis in den späten Frühling nicht geputzt ... tzzzzzzz ... als ob ...

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Herz   Herzensgrüße, Angelika